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Gastsolisten

Ausgewählte Künstlerinnen und Künstler unserer kommenden Konzerte.

 

Lisa Hubig - Violine

Lisa Leonore Hubig, geboren 2016 in Dresden, erhielt bereits im Alter von drei Jahren ihren ersten Violinunterricht. Schon früh zeigte sich ihre besondere musikalische Begabung und große Begeisterung für das Instrument. Seit ihrem siebten Lebensjahr wird sie intensiv gefördert, wodurch insbesondere ihre Arbeit an Klangfarben, Ausdruckskraft und musikalischer Eigenständigkeit entscheidend geprägt wurde.

Auf eine internationale Auszeichnung beim Andrea-Postacchini-Violinwettbewerb 2024 in Italien – ein Stipendium in der Kategorie A – folgt mit dem Weihnachtskonzert 2025 ihr Solo-Debüt mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER. Eigene Kompositionen für kleine Ensembles ergänzen ihre künstlerische Ausbildung. Am 2. Mai 2026 war sie gemeinsam mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER im Konzerthaus Berlin zu erleben. Am 12. September 2026 spielt sie erneut mit dem Orchester in Potsdam.

Isabelle Serafin - Sopran

Die junge Sopranistin Isabelle Serafin gehört zu den mehrfach ausgezeichneten Nachwuchskünstlerinnen ihrer Generation und ist besonders im Rossini-Fach zu Hause. Mit Bühnenpräsenz, Charme, warmen Tiefen und brillanter Höhe gastierte sie unter anderem an der Oper Halle, der Oper Leipzig, bei den Händel-Festspielen Halle, am Erzgebirgischen Theater, am Theater Brandenburg, am Globe Theater Schwäbisch Hall, am Theater Eisleben und bei den Schlossfestspielen Ettlingen.

Zu ihren jüngsten Auszeichnungen zählen der 3. Preis bei der London Classical Music Competition 2026, der Förderpreis des Vereins Junge Stimmen Leipzig 2025 sowie erste Preise beim International Talent Summer Competition und beim Internationalen Franco-Margola-Gesangswettbewerb in Brescia. Isabelle Serafin ist Bayreuth-Stipendiatin, Stipendiatin des Deutschen Musikrats und seit 2025 Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig.

Ihr Repertoire umfasst Partien aus Opern von Mozart, Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini und Offenbach. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang Oper an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Klasse von Prof. Brigitte Wohlfarth.

Ihr erstes Konzert mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER fand am 2. Mai 2026 im Konzerthaus Berlin statt. Am 16. Oktober 2026 ist sie erneut gemeinsam mit dem Orchester in Nürnberg zu erleben.

Keshav Krishnan - Klavier

Keshav Krishnan, geboren 2013, ist ein junger klassischer Pianist mit Lebensmittelpunkt in den Niederlanden und Belgien. Seine pianistische Ausbildung begann im Alter von sieben Jahren. Nach dem Unterricht bei Denise Lutgens und Giuliano Adorno wurde er 2023 am Conservatorium Maastricht aufgenommen. Dort studierte er zunächst bei Alejandro Serena und Joop Celis; seit September 2025 wird er von Alejandro Serena und Ashley Wass ausgebildet.
Keshav ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe. Zu seinen jüngsten Auszeichnungen zählen der erste Preis beim Steinway International Piano Competition 2026 sowie der erste Preis und der Publikumspreis beim Prinses Christina Concours. Beim César Franck International Piano Competition in Brüssel gewann er 2025 sowohl den ersten Preis als auch den Carnegie Hall Prize. Weitere erste Preise erhielt er unter anderem bei der Silicon Valley Open Doors Piano Competition, den Danubia Talents International Piano Competitions, dem Franz Liszt Center International Piano Competition und dem Jurica Murai International Piano Competition in Kroatien. Mehrfach wurde er außerdem für seine besondere Musikalität und seine Interpretation der Werke Frédéric Chopins ausgezeichnet.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits auf bedeutende Bühnen und zu renommierten Festivals in mehreren europäischen Ländern. Er gab Recitals in der Salle Cortot in Paris, am Mozarteum Salzburg, beim Grachtenfestival Amsterdam, in Mödling bei Wien, in Perugia und in Belgien. Als Solist trat er unter anderem mit dem Concertgebouw Chamber Orchestra, dem Cyprus Symphony Orchestra, dem Narva Symphony Orchestra, dem César Franck Orchestra, dem Artematica Orchestra Brescia und dem Ensemble Les Virtuoses in Paris auf.

Zu den von ihm aufgeführten Werken gehören Ludwig van Beethovens drittes Klavierkonzert, Frédéric Chopins zweites Klavierkonzert, Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 sowie Johann Sebastian Bachs Klavierkonzert in f-Moll. Sein solistisches Repertoire umfasst darüber hinaus Werke von Haydn, Schumann und Liszt.

Keshav nahm an zahlreichen internationalen Akademien und Festivals teil, darunter die Internationale Sommerakademie des Mozarteums Salzburg, die Académie Internationale de Musique de Paris, das Music Fest Perugia und das Grachtenfestival. Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei international tätigen Pianistinnen und Pianisten wie Pavel Nersessian, Ingmar Lazar, Leonel Morales, Philippe Raskin und Vincenzo Balzani.

Einem breiteren Publikum wurde Keshav durch Auftritte in der niederländischen Fernsehsendung Podium Klassiek sowie bei NPO Radio Klassiek und AVROTROS bekannt. Neben der Musik interessiert er sich besonders für Quantenphysik und Neurowissenschaften. In seiner Freizeit liest er Sachbücher, spielt Schach und beschäftigt sich mit der Programmierung in Python und Java.

Mit seinem Konzert in Nürnberg am 16. Oktober 2026 gibt Keshav sein Debüt als Gastsolist des Dresdner Residenz Orchesters. Am 2. Januar 2027 wird er erneut mit dem Orchester im Herkulessaal der Münchner Residenz zu erleben sein.

Lin Tokura - Violine

Lin Tokura ist eine junge Violinistin, die in Tokio geboren wurde und in Seattle aufwuchs. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Violinspiel. Ihr Orchesterdebüt gab sie bereits mit elf Jahren, nachdem sie die Rising Star Competition des Cascade Symphony Orchestra im US-Bundesstaat Washington gewonnen hatte. Seitdem entwickelte sie eine internationale Konzerttätigkeit mit Auftritten in den USA, Kanada, Großbritannien, Tschechien, Italien und Portugal.

Als Solistin musizierte Lin unter anderem mit dem Seattle Symphony, dem Olympia Symphony, dem Lancaster Symphony Orchestra, Philharmonia Northwest, dem Seattle Festival Orchestra und dem Bellevue Chamber Orchestra. Zu ihren internationalen Orchesterpartnern zählen außerdem das Vancouver Metropolitan Orchestra, das Prague Radio Symphony Orchestra, die London City Philharmonic, das FVG Orchestra, die Accademia d’Archi Arrigoni sowie das Streichorchester des Bendada International Music Festival.

Derzeit studiert sie an der Yehudi Menuhin School in Großbritannien unter der Anleitung von Dr. Robin Wilson. Im Jahr 2026 wurde Lin als bislang jüngste Stipendiatin in das renommierte Förderprogramm der japanischen Rohm Music Foundation aufgenommen.

Lin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bei der Eastbourne Symphony Orchestra Concerto Competition wurde sie im Alter von 13 Jahren zur jüngsten Finalistin in der 37-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Dort erhielt sie den zweiten Preis, den St. Cecilia Bequest Award sowie den Duke of Devonshire Award als vielversprechendste Musikerin unter 18 Jahren. Bei der Il Piccolo Violino Magico International Competition in Italien gewann sie den dritten Preis, den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation des Perpetuum mobile.

Bei der Young Ludwig Music Competition der International Beethoven Society in Berlin wurde Lin sowohl mit dem ersten Preis ihrer Kategorie als auch mit dem Grand Prix der Altersgruppe unter 18 Jahren ausgezeichnet. Daraus ergab sich ein gemeinsamer Auftritt mit dem Berlin Symphony Orchestra in der Karajan Hall. Weitere bedeutende Erfolge sind der erste Preis beim Kocian International Violin Competition in Tschechien sowie der Grand Prix beim Vancouver International Music Competition, bei dem sie im Alter von elf Jahren die Gesamtwertung der Streicher in einer bis zum Alter von 35 Jahren offenen Kategorie gewann. Zudem erhielt sie hohe Auszeichnungen beim Arthur Grumiaux International Violin Competition, bei der Walgreens National Concerto Competition und beim Seattle Young Artists Music Festival.

Als Solistin und Kammermusikerin trat Lin bereits dreimal in der Carnegie Hall auf. Weitere Konzerte führten sie in den Bösendorfer-Saal des Mozarthauses Wien, an die Amadeus International School und in die Menuhin Hall. Ihre kammermusikalischen Auftritte wurden außerdem vom klassischen Radiosender KING FM 98.1 in Seattle ausgestrahlt. Über ihre künstlerische Entwicklung berichteten unter anderem The Strad und The Violin Channel.

Zu ihren Festivalstationen zählen Center Stage Strings an der University of Michigan, das Tonebase Violin Festival in Deutschland, die Valdres Summer Symphony in Norwegen, der Keshet Eilon International Summer Mastercourse in Spanien und das Bendada International Music Festival in Portugal. In Meisterkursen und im Rahmen ihrer weiteren Ausbildung arbeitete sie mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern wie James Ehnes, Timothy Chooi, Itzhak Rashkovsky, Noah Geller, Gérard Poulet, Koichiro Harada, Kyoko Takezawa, Michiko Kamiya, Tamaki Kawakubo und Mayuko Kamio.

Lin spielt eine Violine von Nicolò Gagliano aus dem Jahr 1766, die ihr großzügig von der Beare’s International Violin Society als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. Neben ihrer musikalischen Tätigkeit erreicht sie über ihre Social-Media-Kanäle mehr als 70.000 Follower. Seit ihrem fünften Lebensjahr widmet sie sich außerdem der japanischen Kalligrafie und wurde in den Jahren 2020, 2021 und 2023 jeweils nationale Siegerin ihrer Kategorie in Japan.

Am 16. Oktober 2026 gibt Lin in Nürnberg ihr Debüt als Gastsolistin des Dresdner Residenz Orchesters.