Gastsolisten der Saison 2026
Feinste Klassik - Ausgewählte Künstler für besondere Konzertmomente
Elias David Moncado - Violine
Der 25-jährige deutsch-spanisch-malaysische Geiger, aktuell Stipendiat der Anne-Sophie- Mutter und der Gautier Capuçon Stiftung, gilt als „eines der größten Talente seiner Generation“ (Anne-Sophie Mutter). Als jüngster Gewinner des 1. Grand Prix sowie 10 Sonderpreisen beim Int. Karol Lipinski Wettbewerb 2019 in Polen, sowie Gewinner des Int. Valsesia Musica und Int. Vladimir Spivakov Wettbewerbs 2021 zeichnet sich sein Spiel aus durch einen „Klang, der elektrisiert, der bewegt.“ (Badische Zeitung).
Er ist Gast bei diversen Festivals wie dem Lucerne und Gstaad Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Kissinger Musiksommer, dem Rheingau-Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Solo-Projekte seiner noch jungen Karriere umfassen Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, hr-Symphonieorchester, Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, Philharmonie Baden-Baden, Göttinger Symphonieorchester, Brandenburger Symphoniker, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, dem Sendai Philharmonic Orchestra Japan, dem Sofia Philharmonic oder dem Budapest Symphony Orchestra mit Dirigenten wie Sascha Goetzel, Vladimir Spivakov, Nayden Todorov, Ken Takaseki, Fabrice Bollon, Thomas Guggeis, Nicolás Pasquet, Heiko Mathias Förster und Ryusuke Numajiri. Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und „Mutter’s Virtuosi“ tritt er bei den internationalen Konzertpodien (Musikverein Wien, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie Luxembourg oder der Roy Thomson Hall Toronto) auf. Weitere Highlights sind sein Debüt 2026 mit dem Museumsorchester Frankfurt in der Alten Oper, seine Debüts 2025 in der Carnegie Hall New York, im Théâtre des Champs-Elysées Paris mit dem Orchestre National d’Ile de France, mit dem Korean Chamber Orchestra in Seoul, mit dem North Czech Philharmonic Orchestra in der Smetana Hall Prag, sein Debüt in der Tonhalle Zürich im Januar 2024 mit den Zürcher Symphonikern, sein Debüt 2023 im Konzerthaus Wien (Aufzeichnung von Medici TV) im Rahmen einer Tournee nach Deutschland, Österreich und Bulgarien mit Beethovens Violinkonzert und dem Sofia Philharmonic Orchestra, seine Konzerte als Debüt-Künstler des Nikolaisaals Potsdam 2020-2022 sowie seine Japan-Debüts in der Hitachi Systems Hall Sendai und Meguro Persimmon Hall Tokyo.
Elias David Moncados von der Kritik hochgelobte Debüt-CD erschien 2022 bei Avi-Music mit Werken von Hindemith, Poulenc und Bartók. Bereits während seines Studiums bei Latica Honda-Rosenberg, Zakhar Bron, Pierre Amoyal und aktuell an der Kronberg Academy bei Mihaela Martin entwickelt Elias David Moncado eine intensive Konzertkarriere. Das Studium wird ermöglicht durch das Benno und Ursula Stork-Wersborg-Patronat.
Er spielt auf einer Sammlung hochwertiger Geigen, darunter eine Giovanni Battista Rogeri, Brescia (um 1700), von der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg, eine G.B. Guadagnini, Turin (um 1771) von einem privaten Leihgeber sowie die Stradivari „Ludwig, Ex-Szigeti“ aus dem Jahr 1724, die ihm von der L-Bank Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt wurde. Am 27. Mai 2026 ist er im Konzerthaus Berlin zu erleben.
Alexander Kortschmar - Violine
Seinen ersten Violinunterricht erhielt Alexander Kortschmar bereits im Alter von 5 Jahren bei seiner Mutter Tatiana Kortschmar in St.Petersburg.
Später studierte er bei Lev Iwaschenko und erhielt anschließend Unterricht von Stephan Picard, Liana Issakadze und Lydia Dubrovskaja in Berlin, Ingolstadt und Augsburg. Darüber hinaus absolvierte er mehrere Meisterkurse bei Zakhar Bron.
Als Orchestermusiker hatte er mehrere Vorspieler- und Konzertmeisterpositionen inne, unter anderem in Frankfurt/Oder, Dresden und Stuttgart. Im Jahr 2021 war Alexander Kortschmar Mitglied im Bayreuther Festspielhausorchester. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Herbert Blomstedt, Kent Nagano und Christian Thielemann. Wichtige Impulse für seine musikalische Arbeit brachte die lange Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Teodor Currentzis.
Als Solist und Kammermusiker hat er zahlreiche Konzertauftritte in Deutschland, Russland und den USA absolviert.
Alexander Kortschmar ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zu seinen Wettbewerbserfolgen zählen u. a. den 2. Preis bei dem Internationalen Wettbewerb in Kloster Schöntal, den 2. Preis bei der Medici International Music Competition und den 1.Preis bei der Valencia Awards Online Music Competition. Sein Auftritt mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER ist am 29. Mai in Ulm und am 31. Mai in Karlsruhe zu erleben.
Isabelle Serafin - Sopran
Die junge Sopranistin Isabelle Serafin gehört zu den mehrfach ausgezeichneten Nachwuchskünstlerinnen ihrer Generation, vor allem im Rossini-Fach. Sie überzeugt durch Bühnenpräsenz, Charme sowie warme Tiefen und eine brillante Höhe. In vergangenen und kommenden Spielzeiten führten sie Engagements unter anderem an die Oper Halle, die Oper Leipzig, zu den Händelfestspielen Halle, an das Erzgebirgische Theater, das Theater Brandenburg, das Globe Theatre Schwäbisch Hall, das Theater Eisleben, zu den Schlossfestspielen Ettlingen sowie zu einigen anderen.
Im März 2026 wurde sie mit dem 3. Preis bei der London Classical Music Competition ausgezeichnet. Bereits 2025 erhielt sie den Förderpreis des „Vereins Junge Stimmen Leipzig“. Im September 2024 gewann sie erneut den 1. Preis bei der International Talent Summer Competition in Italien. Im Juni 2024 wurde sie beim Internationalen Franco Margola Gesangswettbewerb in Brescia (Italien) mit dem 1. Absoluten Preis und der Höchstpunktzahl von 100 von 100 Punkten ausgezeichnet. Isabelle Serafin ist Bayreuth-Stipendiatin (2019), Stipendiatin des Deutschen Musikrats (2022) und seit 2025 Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig e. V.
Auf der Bühne arbeitete sie bereits mit namhaften Dirigenten wie Ivan Repušić, Andreas Wolf, Yura Yang, Bartholomew Berzonsky, Ulrich Maier, Jérémie Rhorer, Jonathan Santagada, Stefan Veselka, Leonardo Catalanotto, Stefan Birnhuber und Matthias Foremny zusammen.
Im Sommer 2025 gibt sie ihr Debüt bei den Händelfestspielen Halle in Georg Friedrich Händels Rinaldo in den Partien der Donna und der ersten Sirene (Musikalische Leitung: Michael Hofstetter, Regie: Walter Sutcliffe). In der darauffolgenden Spielzeit ist sie an der Oper Halle als Contessa Ceprano und Paggio zu erleben. Derzeit steht sie dort als Göttin Minerva in Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt auf der Bühne. In der vergangenen Spielzeit war sie zudem in der Kinderproduktion Lullaby zu hören. Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Partien wie Gräfin Ceprano (Rigoletto), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Adele und Ida (Die Fledermaus), Ljusja (Moskau, Tscherjomuschki), Clorinda (La Cenerentola), Musetta ( La Boheme), Maria Bellacanta (Hexe Hillary geht in die Oper), Lauretta (Gianni Schicchi) sowie Yvette und Georgette (La Rondine).
Während ihres Bachelorstudiums war sie dank eines Stipendiums zwei Jahre in Folge beim Mediterranean Opera Festival in Italien engagiert, wo sie unter anderem als Donna Elvira (Don Giovanni) sowie als Gianetta und Adina in Donizettis L’elisir d’amore zu erleben war. In Bremen wirkte sie in mehreren Produktionen in Kooperation mit dem Theater am Leibnizplatz mit, darunter als Pamina und Erste Dame (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Frasquita (Carmen) sowie in Joseph Haydns Il mondo della luna. Derzeit studiert Isabelle Serafin im Masterstudiengang Oper an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Klasse von Prof. Brigitte Wohlfarth. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Krisztina Laki und Thomas Mohr.Bereits vor Beginn ihres Studiums war sie an Projekten im Bereich der Neuen Musik beteiligt. Neben der Oper widmet sie sich intensiv dem Lied- und Oratorienfach. Konzertauftritte führten sie seit 2015 nach Deutschland, Österreich, Ungarn, in die Schweiz und nach Italien.
Ihr erstes Konzert mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER fand im Konzerthaus Berlin am 2. Mai 2026 statt.
Lisa Hubig - Violine
Lisa Leonore Hubig, geboren 2016 in Dresden, erhielt bereits im Alter von drei Jahren ihren ersten Violinunterricht. Schon früh zeigte sich ihre besondere musikalische Begabung und große Begeisterung für das Instrument. Seit ihrem siebten Lebensjahr wird sie intensiv gefördert, wodurch insbesondere ihre Arbeit an Klangfarben, Ausdruckskraft und musikalischer Eigenständigkeit entscheidend geprägt wurde.
Auf eine internationale Auszeichnung beim Andrea-Postacchini-Violinwettbewerb 2024 in Italien – ein Stipendium in der Kategorie A – folgt mit dem Weihnachtskonzert 2025 ihr Solo-Debüt mit dem DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER. Eigene Kompositionen für kleine Ensembles ergänzen ihre künstlerische Ausbildung. Am 2. Mai 2026 war sie im Konzerthaus Berlin zu erleben.